Die Blende

Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen. Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!~japanische Weisheit

Die Blende zu verstehen, führt bei den meisten Anfängern zu Beginn zu diversen Irritationen. Es fängt damit an, daß man einfach nicht versteht, warum ein großer Zahlenwert eine kleine Blendenöffnung bedeutet und umgekehrt.

Die Blende befindet sich im Objektiv und sorgt dafür, wieviel Licht auf den Film, also den Sensor, fällt. Ist die Blende also weit geöffnet, fällt viel Licht auf den Sensor und wenn sie nicht weit geöffnet ist, dann ist es wenig Licht.

Doch wie kommt es jetzt zu den Irrungen und Wirrungen mit den Blendenzahlen?

Bei der Blende 4 (f:4) fällt ein Viertel des verfügbaren Lichts auf den Sensor und bei der Blende 8 (f:8) nur noch ein Achtel. Im Laufe der Zeit verschwand der Zähler des Bruchs und lediglich der Nenner blieb erhalten und wird heutzutage noch genannt und notiert.

Dieses Bild zeigt ein Objektiv mit 85 mm Brennweite und unterschiedlichen Blendeneinstellungen. Die Öffnungsweite der Blende bewegt sich zwischen 8 mm (= 85 mm/11) und 47 mm (= 85 mm/1.8), die Werte wurden gerundet. (by KoeppiK CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 via Wikimedia Commons)
Dieses Bild zeigt ein Objektiv mit 85 mm Brennweite und unterschiedlichen Blendeneinstellungen.
(by KoeppiK CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 via Wikimedia Commons)

Schärfentiefe:
Die Blende hat ebenfalls Auswirkungen auf die Schärfentiefe. Eine geringe Schärfentiefe ist immer dann vorhanden, wenn der Vordergrund scharf und der Hintergrund unscharf dargestellt wird. Im Gegensatz dazu hat ein Bild eine hohe Schärfentiefe, wenn Vordergrund und Hintergrund scharf sind.

Zusammenfassung:
kleiner Blendenwert -> große Blendenöffnung -> geringe Schärfentiefe
großer Blendenwert -> kleine Blendenöffnung -> hohe Schärfentiefe

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