First Time New York City – eine Anleitung

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.~Henri Cartier-Bresson

(Dieser Text wurde vor ca. zwei Jahren geschrieben. Ob diese Informationen nach der Pandemie noch der Wahrheit entsprechen, ist mir nicht bekannt.)

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Einleitung

Die hier zusammengestellten Informationen sollen dem Erstbesucher dazu dienen, von vornherein – also bereits bei der Planung – ein wenig im Bilde zu sein. Sie sollen keinen Reiseführer ersetzen und können es auch gar nicht. Sie basieren vielmehr auf meinen persönlichen Erfahrungen und Erlebnissen. Das heißt also, daß diese Informationen nicht allumfassend sind und viele Dinge, die Dich vielleicht interessieren könnten, nicht behandeln. Ich hoffe trotzdem, daß Du zumindest eine kleine Hilfestellung findest. Fragen bei der Planung Deiner eigenen Reise oder aber auf Rückmeldungen nach der Rückkehr dürfen gerne als Kommentar hinterlassen werden.

New York – das ist ein Erlebnis. Und diese Stadt in all ihren Facetten, ihrer Vielfältigkeit, ihren schönen und auch nicht so schönen Seiten selbst zu erforschen und zu erleben, das ist das, was mich so fasziniert.

Ich habe in einem Reiseführer von 1999 folgendes über New York gelesen:

“Der Versuch, New York mit Worten auf Papier zu bannen, ähnelt dem Vorhaben, mit der Wasserpistole eine Concorde vom Himmel zu holen: Auf keine andere Stadt der Welt trifft das Wort ‘unbeschreiblich’ mehr zu.”

Boroughs

Viele assoziieren “New York City” mit Manhattan, aber New York City hat noch vier weitere Boroughs, die auch allesamt etwas zu bieten haben. Beim Erstbesuch wird man sich dennoch wohl meistens in Manhattan aufhalten, weil sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten befinden.

Temperaturen und Niederschläge

New York City liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Neapel!

Man fliegt also von Deutschland aus eigentlich in den Süden. Im Sommer ist es in der Stadt extrem heiß und im Winter kann es extrem kalt werden. Ich persönlich bin im September mit kurzer Hose und Flipflops durch die Stadt gelaufen, habe aber im Januar auch schon Temperaturen von -15 Grad Celsius erlebt. Das soll aber nicht heißen, daß es im Januar immer so kalt ist. Nein, es kann auch Anfang des Jahres auch angenehm sein. 2013 konnte ich aufgrund der vorherrschenden Temperaturen von 12 Grad sogar mit geöffneter Jacke durch die Straßen gehen.

Die besten Zeiträume, um New York City zu besuchen, sind März / April und September / Oktober, wobei ich aus Erfahrung sagen kann, daß es im September stellenweise noch sehr heiß sein kann. Wir sind in Flipflops und kurzen Hosen rumgelaufen und haben – insbesondere auf den Bahnsteigen der Subway – richtig geschwitzt. Die Erkältungsgefahr ist dann besonders hoch, denn die Ladenlokale und auch die Wagen der Subway sind mittels Klimaanlage dermaßen runtergekühlt, daß man eigentlich schon fast eine Jacke bräuchte. Auf den Straßen, auf denen im Winter oft ein eisiger Wind weht, kann man die warme Luft der Klimaanlagen, die diese aus den Häusern blasen, förmlich spüren. Und sobald man den Untergrund betritt, ist es vorbei mit klimatisierten Räumen: Hier steht die Luft. (Nicht daß es nachher heißt, ich hätte nicht davor gewarnt!)

In der Vorweihnachtszeit, die sich auch viele Besucher aussuchen, ist nicht nur die Stadt rappelvoll, sondern die Kosten steigen auch exorbitant hoch. Die Hotelpreise explodieren förmlich.

Tips

Toiletten

Frag nie nach der „toilet“ oder gar dem „loo“ (sehr umgangssprachliche Bezeichnung). Richtig sind dagegen die Bezeichnungen:

  • Bathroom
  • Restroom
  • Ladies Room
  • Powder Room
  • Men’s Room

New York hat übrigens nicht besonders viele öffentliche Toiletten. Trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, einem dringenden Bedürfnis nachzukommen. So z. B. in jeder Hotellobby, jedem Coffee House (z. B. Starbucks) und den meisten Department Stores (z. B. Macy*s, Bloomingdale’s usw.).

Kreditkarte

In den USA ist die Kreditkarte ein wichtiges Zahlungsmittel und wird häufig verwendet. Für Amerikaner ist der Einsatz der Kreditkarte und das pünktliche Abzahlen der monatlichen Raten außerordentlich wichtig, da sich dieses Verhalten positiv auf ihre Credit History niederschlägt. Daher rührt übrigens auch die Aussage, man werde in den USA als Barzahler für nicht kreditwürdig gehalten. Urlauber braucht das jedoch nicht weiter zu interessieren.

Trotzdem gestaltet sich ein USA-Urlaub ohne Kreditkarte recht schwierig. In New Yorker Hotels ist es übliche Praxis, einen Blanko-Abzug der Kreditkarte zu ziehen, noch ehe man richtig angekommen ist. Das ist übrigens kein Grund zur Beunruhigung, man sichert sich damit gegen eine Abreise ohne Bezahlung, bzw. Beschädigungen am Zimmer ab. Das gilt übrigens auch dann, wenn man das Zimmer schon in Deutschland bezahlt hat und einen sog. Voucher (Übernachtungsgutschein) vorlegt. Auch für die Reservierung von Tickets aller Art wird fast immer eine Kreditkarte benötigt.

Wenn man bisher keine Kreditkarte hatte, ist das nicht weiter schlimm. Sie wird häufig im ersten Jahr kostenlos angeboten, so daß man erst einmal ausprobieren kann, wie oft man sie dann auch außerhalb des Urlaubs einsetzt.

Jetlag

Eines sollte man nach der Ankunft auf gar keinen Fall tun: Sich nach dem Auspacken der Koffer ins Bett legen. Man wird zwar im Regelfall müde sein, aber dagegen hilft zum Beispiel eine Dusche (notfalls kalt). Anschließend sollte man sich ins Getümmel stürzen. Die Devise lautet „Immer in Bewegung bleiben!“ und die Gegend erkunden. Du bist in der spannendsten Stadt der Welt, schlafen kannst Du wieder zu Hause! 🙂
Wenn man sich daran hält und erst gegen 22.00 Uhr oder 23.00 Uhr ins Bett geht, kommt man bestens zurecht und wird auch nicht unter Jetlag zu leiden haben (oder nicht ganz so stark). Dazu sollte man übrigens direkt beim Einsteigen in den Flieger auf der Armbanduhr die Ortszeit von New York einstellen und sich dann auch so verhalten.

Die Zeitverschiebung ist prinzipiell für eine Städtereise eine prima Sache. Man ist morgens um 07.00 Uhr ausgeschlafen und hat den ganzen Tag vor sich, an dem man viel erleben kann. Im Regelfall kommt man am frühen Abend wieder im Hotel an und ist vollkommen geschafft. Dann hat man allerdings auch zwölf Stunden Sightseeing hinter sich.

Handgepäck

Um einen längeren Flug schadlos zu überstehen, sollte man sich auch darauf vorbereiten. Denn man möchte ja nicht ankommen und sich auf dem Flug durch die ständige Zugluft eine Erkältung geholt haben. Dagegen hilft ein Schal, mit dem man Hals und Schultern schützen kann. Um keine kalten Füße zu bekommen, sollte man sich warme Wollsocken anziehen. Stützstrümpfe helfen gegen geschwollene Beine und beugen Thrombose vor.

Wer Kontaktlinsen trägt, sollte Augentropfen einpacken und die Linsen vor dem Flug herausnehmen. Um der Haut im Gesicht genügend Feuchtigkeit zukommen zu lassen, eignet sich Thermalspray und für die Hände eine Handcreme.

Zudem sollte man auf Langstreckenflügen viel trinken. Am besten also nach der Sicherheitskontrolle noch etwas kaufen oder eine leere Flasche mitnehmen, die man wieder auffüllen kann oder an Board direkt die Stewardeß um etwas zu trinken bitten.

Was man unbedingt tun bzw. vermeiden sollte

Der New Yorker ist zwar immer auf Achse und in Eile, aber dennoch sehr freundlich und höflich. Du wirst feststellen, daß Du (fast) niemals angerempelt wirst und sei das Gedränge auch noch so groß. Sollte das dennoch einmal passieren, entschuldigt sich der Verursacher sofort – teils auch mehrfach.

How are you?

Fast jedes Gespräch beginnt mit „How are you?“, worauf man immer antworten sollte „Fine. And you?“ o. ä.

Rolltreppen

Wenn Du dich auf einer Rolltreppe befindest und stehenbleiben willst, wie man das bei uns macht, dann stell Dich auf die rechte Seite. Die linke Seite wird von den Menschen benutzt, die selbst auf der Rolltreppe noch die Stufen gehen.

Trinkgeld im Hotel

Man hört oft, daß man das Trinkgeld für das Zimmermädchen in einem Gesamtbetrag gleich zu Beginn des Urlaubs herauslegen sollte. Quatsch! Denn in jedem auch nur mittelgroßen Hotel sind täglich andere Zimmermädchen eingeteilt. Das bedeutet, daß sich das Zimmermädchen vom ersten Tag sehr freuen würde und alle anderen leer ausgingen. Besser ist es also, jeden Morgen das Trinkgeld auf dem Kopfkissen zu hinterlassen oder einen kleinen Zettel mit dem Verwendungszweck zu schreiben. Ein gutes Zimmermädchen (und das sind die allermeisten) wird nämlich herumliegendes Geld ohne weitere Aufforderung auf keinen Fall mitnehmen.

Anstarren

Anstarren gilt als uncool, manchmal als unhöflich und ab und zu auch als Provokation. Deshalb wird der Polizist, den man nach dem Weg fragt, einen eventuell nicht anschauen. Genauso wenig wird die Security bei Tiffany’s auf freundliche Anlächelversuche reagieren. Auch bei Benutzung von Subway oder Bus schaut man gepflegt gelangweilt an seinen Mitmenschen vorbei oder steckt die Nase gleich ins mitgebrachte Buch.

auf dem Bürgersteig

Man sollte auf gar keinen Fall plötzlich und unvermittelt auf dem Bürgersteig stehenbleiben, weil man etwas Tolles gesehen hat. Man bewegt sich immer mit der Masse mit und wenn man denn doch einmal stehenbleiben muß oder will, dann verläßt man den sich bewegenden Fußgängerstrom und stellt sich an die Seite. Das kann entweder an der Straße oder an der Hauswand sein. Hier kann man dann in Ruhe in den Stadtplan schauen, Fotos machen etc.

Subway

In der Subway sollte man zunächst die Fahrgäste aussteigen lassen, die den Zug verlassen wollen, bevor man sich hineindrängt, sobald sich die Türen öffnen – also wie in der zivilisierten Welt üblich.

Wenn man umsteigen möchte, sollte man den U-Bahn-Bereich nicht verlassen, denn solange man nicht durch eines der Drehkreuze geht, muß man kein neues Ticket lösen, sondern kann mit dem gleichen Ticket weiterfahren.

Ampeln

Kein New Yorker Fußgänger bleibt an einer roten Ampel stehen. Zwar kostet das laut Gesetz eine Strafe, aber die an vielen Straßenecken stehenden Cops interessiert das nicht wirklich.

Muttersprache

Viele Einwohner New Yorks kommen nicht von hier, so daß die Wahrscheinlichkeit groß ist, daß sie zumindest neben englisch, sofern sie es denn können, eine weitere Sprache sprechen und / oder verstehen. Außerdem halten sich in der Stadt sehr viele Touristen auf, denen man das nicht unbedingt ansieht.

Wenn man sich also in der Subway (oder wo auch immer) auf deutsch unterhält, könnte es sein, daß jemand anderes durchaus versteht, über was man redet.

(Aus-)Sprache

Greenwich: Grennich
“Houston” in Houston Street: nicht wie die texanische Stadt, sondern “Hausten”
“Staten” in Staten Island: Stetten
“Roosevelt”: Immer “Rusewelt”, das “e” wird also mitgesprochen

Einreisebestimmungen für die USA

Nach amerikanischen Visaregelungen besteht für deutsche Staatsbürger keine Visumspflicht, wenn sie in die USA für Geschäfts- oder Urlaubszwecke einreisen und sich nicht länger als 90 Tage aufhalten wollen (Visa Waiver Program). Sie benötigen zur Einreise in die USA einen noch drei Monate gültigen Reisepaß.

Electronic System for Travel Authorization (ESTA)

Seit dem 12. Januar 2009 müssen alle Reisenden aus Ländern des “Visa Waiver” Programms (VWP), also auch aus Deutschland, vor der beabsichtigten Einreise zwingend via Internet eine elektronische Einreiseerlaubnis (Electronic System for Travel Authorization, abgekürzt ESTA) einholen. Die Beantragung über Dritte (z. B. Reisebüro) ist möglich. Die einmal erteilte Einreiseerlaubnis gilt für beliebig viele Einreisen innerhalb eines Zeitraums von zwei Jahren. Nur bei folgenden Sondersituationen muß auch vor Ablauf von zwei Jahren eine neue Travel Authorization beantragt werden:

  • Wechsel des Reisepasses
  • Änderung des Namens
  • Wechsel der Staatsangehörigkeit
  • Wechsel des Geschlechts
  • Wenn sich die Antwort auf eine der im ESTA-Antragsformular gestellten mit ja oder nein zu beantwortenden Fragen geändert hat.

Die Webseite mit dem elektronischen Antragsformular ist auch in deutscher und 15 weiteren Sprachen verfügbar. In aller Regel erhält der Antragsteller – gemäß Auskunft des zuständigen Department of Homeland Security (DHS) – innerhalb kurzer Zeit eine Antwort. Es empfiehlt sich, die Erlaubnis auszudrucken und bei Reisen mit sich zu führen. Im Falle einer Ablehnung durch ESTA kann die Reise zunächst nicht angetreten werden. Hier muß man sich zur Beantragung eines Visums an die zuständige US-Auslandsvertretung wenden. Erst im Rahmen der Visumbeantragung werden ggf. auch die Gründe für die Ablehnung der elektronischen Einreiseerlaubnis mitgeteilt.

Die zuständigen US-Behörden empfehlen, den Antrag gemäß ESTA nach Möglichkeit mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen.

Bitte beachte, daß auch bei Vorliegen einer Einreiseerlaubnis nach diesem neuen elektronischen Verfahren (wie auch bei Vorliegen eines gültigen US-Einreisevisums) die abschließende Entscheidung über die Einreise weiterhin den US-Grenzbeamten vorbehalten bleibt.

US-Visit

Seit dem 30. September 2004 werden die meisten Besucher, die unter dem Visa Waiver Programm reisen, an Einreiseflug- und Seehäfen in das US-VISIT-System eingetragen. Dieses System hat zum Ziel, die Sicherheit für amerikanische Bürger und Besucher zu erhöhen und gleichzeitig rechtmäßige Reisen und Geschäfte zu erleichtern. Um die Identität der ausländischen Besucher zu überprüfen, werden an den Einreisestellen Fingerabdrücke gescannt und ein digitales Foto gemacht. Dieses Verfahren dauert ungefähr 15 Sekunden und wird durchgeführt während Zoll- und Grenzschutzbeamte die Reisedokumente sichten und Fragen zum Aufenthalt des Besuchers in den USA stellen. Die US-Visit Broschüre ist auch als PDF auf deutsch erhältlich.

Die Fragen, die einem bei der Einreise gestellt werden, sollte man wahrheitsgemäß beantworten. Späße sind hier nicht angebracht! Insbesondere sollte man alle Worte vermeiden, die einen terroristischen Bezug haben.

Planung

Man sagt, daß die optimale Aufenthaltsdauer für den Erstbesucher sieben Tage beträgt. In dieser Zeit kommt nicht unbedingt Streß auf, weil man von Highlight zu Highlight hetzen muß, damit man auch wirklich alles schafft. Auf der anderen Seite hat New York allerdings soviel zu bieten, daß man eben nicht in sieben Tagen alles angucken und erleben kann.

Trotzdem scheinen sieben Tage durchaus sinnvoll, denn dann kann man beispielsweise die 7-day-metrocard kaufen und ist für jeden Tag bestens versorgt. Man muß also nicht noch für einen weiteren Tag einzelne Fahrscheine erwerben, wenn man beispielsweise acht Tage vor Ort bleibt.

Alleine nach New York?

New York hat sich in punkto Sicherheit sehr zum Positiven verändert und ist inzwischen eine der sichersten Großstädte der USA mit Verbrechensraten, die niedriger sind als je zuvor. Diesen Wandel verdanken wir Rudolph Giuliani, der von 1994 bis Ende 2001 Bürgermeister der Stadt New York war und als eine der wichtigsten Amtshandlungen die „Zero-Tolerance“-Politik einführte.

Diese Null-Toleranz-Politik besteht darin, daß man bereits kleinere Vergehen (z. B. öffentliches Urinieren, öffentliches Trinken von Alkohol) wirklich ohne Ausnahme bestraft. Der Ansatz, der dabei verfolgt wird, ist der, daß jemand, der bereits bei so kleinen Gesetzesübertretungen ungestraft davon kommt, auch bereit ist, größere und ernstere Straftaten zu begehen.

Wie also muß man sich das Gefahrenpotential in New York vorstellen? Im Grunde gibt es dafür einen einfachen Vergleich: Wenn Du problemlos in Städten wie Berlin oder Hamburg zurechtkommst, wirst Du auch in New York keinerlei Schwierigkeiten haben.

New York ist ein perfekter Ort für alleinreisende Frauen oder Männer. Die Stadt ist sowieso voll von Singles, man hat unzählige Möglichkeiten, alleine etwas zu unternehmen und die Menschen sind entgegen aller Vorurteile sehr freundlich und hilfsbereit. In dem Radius, in dem sich Touristen normalerweise aufhalten, kenne ich keine Gegend, die ich für unsicher halten würde.

Kann man die Subway auch abends oder nachts benutzen?

Man kann abends und nachts durchaus die Subway benutzen. Ob die Subway eine gute Wahl ist, hängt auch von der Gegend ab, in der Du gerade unterwegs bist. Es gibt Linien, die bis spät in die Nacht hinein von vielen Leuten genutzt werden. Andere sind schon um 21.00 Uhr menschenleer. Wenn Dir die Subway-Station zu unheimlich vorkommt, nimm einfach ein Taxi.

Abends und nachts sollte man in dem besonders gekennzeichneten Wartebereich („off hour waiting area“), den es in jeder Subway-Station gibt, warten. Dieser Bereich ist meist videoüberwacht und wenn man dort einsteigt, sitzt man automatisch in dem Zug, in dem der zweite Fahrer mitfährt.

Vertrauen Deinem Instinkt

Instinkt gepaart mit gesundem Menschenverstand sind auch in New York wichtig. So sollte es selbstverständlich sein, daß man kein potentielles Ziel abgibt, indem man mit drei Fotoapparaten, zwei Videokameras, fünf Stadtplänen langsam durch die Stadt schleicht. Dann könnte man sich auch gleich „Mug me, I’m a tourist!“ („Raub mich aus, ich bin ein Tourist!“) auf die Stirn tätowieren lassen. Besonders aufpassen sollte man natürlich an Orten, in denen Menschen dicht zusammengedrängt werden. Und dunkle Parks sollte man nachts meiden.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das, was Du in Berlin, Köln, Hamburg oder München nicht machen würdest, weil es Dir zu gefährlich erscheint, solltest Du in New York auch nicht tun!

Sprache

Du fliegst nach New York und mit Deinen Englisch-Kenntnissen steht es nicht zum Besten? Mache Dir nix draus! Große Teile der New Yorker Bevölkerung sind ebenfalls Ausländer und deren Englisch, bzw. Amerikanisch läßt auch zu wünschen übrig.

Damit hier kein Mißverständnis aufkommt: Es ist nicht ratsam, diese Stadt ohne jegliche Englisch-Kenntnisse zu besuchen. Du wirst garantiert niemanden treffen, der Deutsch spricht – jedenfalls nicht in Situationen, in denen man Unterstützung brauchen würde.

Welche Fluggesellschaft?

Die meiner Meinung nach besten Flugzeiten nach New York City hat Singapore Airlines (Stand: Oktober 2018), die von Frankfurt aus zum JFK International Airport fliegen. Der Hinflug geht am frühen Morgen (um ca. 08.00 Uhr), so daß man am späten Vormittag in den U.S.A. landet. Der Rückflug geht am Abend und man kommt morgens wieder in Deutschland an. Dadurch hat man am Ankunftstag noch den gesamten Nachmittag, den man für eine erste Sightseeing-Tour nutzen kann und am Abreisetag noch den kompletten Tag, ehe man zum Flughafen aufbrechen muß.

Zudem ist es ein Direktflug und man landet nicht noch in London oder sonstwo zwischen. Und der Service an Board von Singapore Airlines ist der absolute Traum!

Sightseeing

Wenn man sich an die Planung der Reise begibt, sollte man sich zunächst einen Stadtplan kaufen, der groß genug ist, um dort eindeutige Markierungen einzutragen. Als nächstes benötigt man eine Liste der Dinge, die man sich unbedingt ansehen möchte. Und diese Hotspots markiert man nun im Stadtplan.

Dadurch wird einem deutlich, in welchen Bereichen der Stadt es sich lohnt, mehr Zeit zu verbringen und welche Bereiche man beim ersten Mal wohl nicht aufsuchen wird.

Den Stadtplan sollte man natürlich mit nach New York City nehmen. Dann nimmt man den Stadtplan morgens mit zum Frühstück und kann sich dann Gedanken darüber machen, in welches Viertel man sich begibt. Dabei kann man den Tag in zwei Teile teilen und sucht sich ein Gebiet für morgens und eines für nachmittags aus.

HERE WeGo

Eine sehr gute zusätzliche Variante stellt HERE WeGo dar. Auf dieser Internetseite kann man sich nach der kostenlosen Registrierung Points of Interests (POI) markieren und diese in Sammlungen gruppieren, die man benennen kann, wie man möchte. Ich persönlich nutze das gerne für Städtereisen, weshalb meine Sammlungen stets den jeweiligen Städtenamen tragen. Nachdem man seine POI in der Karte markiert hat, kann man sich eine App auf das Smartphone laden und hat unterwegs seine POI immer dabei. Wenn man einen dieser Punkte aufgesucht hat, kann man die Markierung in der App löschen, so daß man immer den Überblick hat, wohin man noch möchte. Der integrierte Routenplaner führt einen problemlos von einem POI zum nächsten. Einfach mal anschauen…!

Hotel

Bevor man sich ein Hotel in der Stadt aussucht, sei zunächst einmal der Hinweis gestattet, daß die private Untervermietung in der Stadt verboten ist. Sollte man also mit dem Gedanken spielen, sich z. B. bei airbnb eine Bleibe zu buchen, dann könnte die Buchung vergeblich sein, sofern der Vermieter erwischt wird. Das Geld dürfte dann wohl weg sein.

Was das Hotel angeht, sollte man sich Gedanken darüber machen, auf welche Dinge man unbedingt Wert legt. Zuvor kann es auf eine einfache Formel bringen:

Die Kosten für’s Hotel verändern sich umgekehrt proportional zur Entfernung nach Manhattan.

Das heißt, die Hotels in Manhattan sind logischerweise am teuersten und je weiter man sich von Midtown Manhattan entfernt, desto preiswerter wird es. Zudem bieten viele Hotels in den anderen vier Boroughs free wifi und ein kostenloses Frühstück an, wofür man wiederum in Manhattan meist extra bezahlen muß, sofern beispielsweise überhaupt Frühstück angeboten wird. Gut, es handelt sich dabei nicht um ein so üppiges Mahl, wie wir es aus Deutschland gewohnt sind, aber eine erste Stärkung für den Vormittag bietet es dennoch. Die Hotels bieten meist „american breakfast“ (mit Bacon, Würstchen, Pancakes, Ahornsirup, Donuts, Bagels) an. „Continental breakfast“, wie wir es aus Europa kennen, gibt es aber ab und zu auch.

Aber free wifi ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn so kann man auf die Schnelle abends im Hotel mal eben Kontakt mit den Verwandten und Bekannten zu Hause aufnehmen oder im Internet recherchieren, wie die Öffnungszeiten der geplanten Aktivitäten für den nächsten Tag sind. Wenn man pro Tag ca. $ 15 für einen Internet-Zugang zahlen muß, kann man das natürlich auch, aber free wifi spart halt Geld. In der Stadt selber gibt es auch genügend Stellen, an denen es free wifi gibt. Hier seien stellvertretend die Filialen von Starbucks oder McDonald’s genannt. Dort hat man meist auch Internetzugang, wenn man draußen vor der Tür steht. Seit 2018 gibt es auch in den Stationen der Subway free wifi. Recherchieren kann man also auch tagsüber auf die Schnelle.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt für das Hotel ist eine nahegelegene Subway-Haltestelle. Oder möchtest Du nach der Rückkehr aus Manhattan, wo Du Dich ja beim ersten Besuch der Stadt meist aufhalten wirst, noch ein paar hundert Meter (oder mehr) zu Fuß gehen?

Was man ebenfalls bei der Hotelauswahl berücksichtigen sollte, ist die Möglichkeit, sich abends in der näheren Umgebung etwas zu essen und trinken kaufen zu können. Wenn man ein weit abgelegenes Hotel aussucht und mitten in der Nacht plötzlich Hunger verspürt, weiß man das zu schätzen. Mitten in der Nacht? Klar, denk ans Jetlag! 🙂

Internet & Stromspannung

Die Stromspannung beträgt in New York 110 Volt. Manche Kleingeräte funktionieren auch mit dieser niedrigen Spannung. Wer das aber nicht probieren möchte, sollte auf jeden Fall nur Geräte mitnehmen, die sich zwischen 220 und 110 Volt umschalten lassen. Ein Fön ist in den meisten Hotel-Badezimmern vorhanden.

Die Digitalkamera oder der iPod stellen meist auch kein Problem dar. Fast alle Netzteile arbeiten in einem Bereich von 110 – 240 Volt.

Einen Adapter für die Stecker brauchst Du jedoch auf jeden Fall. Und damit man gleich mehrere Geräte über Nacht aufladen kann, nehme ich immer eine Dreifachsteckdose mit. 🙂

Krankenversicherung

Da die deutschen Krankenkassen für Behandlungen in den USA nicht aufkommen, ist eine internationale Reisekrankenversicherung wohl unverzichtbar.

Wenn man einen Arzt aufsuchen muß, wird dieser das Honorar gleich beim Besuch verlangen. Man sollte darauf achten, eine ausführliche Rechnung, mit “diagnosis code” und “procedure code” sowie Quittungen über bezahlte Behandlungen und Medikamente zu erhalten. Diese Rechnung reicht man nach Rückkehr bei seiner Auslandskrankenversicherung ein und bekommt den Betrag erstattet. Man sollte sich unbedingt vor Reiseantritt erkundigen, ob die Auslandskrankenversicherung eventuell auf einem eigenen Formular eine Unterschrift und Infos vom Arzt benötigt. Dann müßte man dieses dem Arzt noch zusätzlich vorlegen und unterschreiben lassen.

Die meisten (aber nicht alle) Ärzte akzeptieren Kreditkarten. Da für medizinische Behandlungen leicht hohe Kosten entstehen und man in der Regel soviel Bargeld nicht haben wird, ist die Bezahlung über Kreditkarte sinnvoll. Ein einfacher Arztbesuch, bei dem z. B. eine Röntgenaufnahme oder EKG oder ähnliches anfallen, kommt einen mit $ 500 bis $ 1.000 schnell teuer zu stehen. Die Grenze ist je nach Fall nach oben natürlich offen.

Wenn etwas Extremes oder zu Unzeiten passiert, man also in den ER (Emergency Room) muß, dann gibt es zwar die Verpflichtung jeden zu behandeln. Trotzdem wird auch im ER die Zahlung nach Möglichkeit direkt abgeklärt und nach einer Krankenversicherung gefragt. Auch hier gilt: Alles dokumentieren lassen, damit das Geld später erstattet wird. Auch ohne Auslandskrankenversicherung läßt man einen Menschen natürlich nicht auf der Straße verbluten, aber es ist nicht die ideale Situation.

Unsere Erfahrungen während unseres Wohnmobiltrips durch Kalifornien kann man hier nachlesen: Auslandskrankenversicherung sinnvoll? Definitiv!

Shopping

Oftmals wird der Stadt ein Besuch abgestattet, um preisgünstig einzukaufen. Dann muß es in irgendein Outlet gehen, weil man da so toll shoppen kann.

Ich persönlich habe die Zeit in New York immer als zu kostbar empfunden, um sie durch einen Tag in einem Outlet zu verkürzen, so daß ich leider keine Erfahrungswerte bzgl. eines solchen Outlets besitze. Es gibt zwar ein Outlet in New Jersey, das halbwegs gut zu erreichen ist, aber die bekanntesten Outlets, wie z. B. Woodbury, liegen doch eine Ewigkeit außerhalb der Stadt.

Meine Empfehlung für’s Shopping: Century21. In den Shops von Century 21 gibt es zum Teil bis zu 70% reduzierte Markenware. Es gibt einige Filialen in der Stadt. Die bekannteste und am besten zu erreichende ist die Filiale in Downtown, die auf der Höhe von “Ground Zero” liegt (22 Cortlandt Street). Eine weitere gut sortierte Filiale befindet sich in Rego Park in Queens (61-35 Junction Blvd). (Dieser Text wurde vor ca. zwei Jahren geschrieben. Ob diese Informationen nach der Pandemie noch der Wahrheit entsprechen, ist mir nicht bekannt. Century21 hat 2020 angekündigt, Filialen schließen zu wollen.)

Macy*s

Bei Macy*s einfach das Visitor Center besuchen und dort einen deutschen Personalausweis oder Reisepaß vorlegen. Schon bekommt man eine International Savings Card, mit der man 30 Tage lang 10% Rabatt auf das komplette Sortiment erhält. Dieser Rabatt gilt auch für bereits reduzierte Angebote.

Lebenshaltungskosten

Wenn man die Tage in New York plant, muß man sich Gedanken über die täglichen Kosten machen. Zwar bieten manche Hotels “american breakfast” an, aber das ist allerhöchstens eine kleine Stärkung zu Tagesbeginn.

Spätestens am Mittag muß der nächste Snack her. Und abends wird dann nach einem anstrengenden Tag vernünftig gegessen. Selbstverständlich kann man auch zu Wollensky’s (201 E 49th St) gehen und sich die Steaks schmecken lassen, aber dann gibt man auch mal eben ca. $ 100 pro Person aus. Die preisgünstigste Alternative für ein Essen ist entweder eine der großen Fast-Food-Ketten, die zahlreiche Filialen in der Stadt haben, oder ein Diner, die man eigentlich auch an jeder zweiten Ecke findet. In einem Diner kann man typisch amerikanisch essen, also Burger, Wraps, Sandwiches etc. Pro Person und Essen gibt man hier ca. $ 20 aus.

Wenn man nun davon ausgeht, daß man mittags lediglich einen Hamburger oder Hot Dog “auf die Hand” nimmt und noch das ein oder andere Getränk konsumiert, so kommt man auf ca. $ 30, die man pro Person einkalkulieren sollte. Dazu kommen dann noch die diversen Eintritte für Sehenswürdigkeiten (z. B. Empire State Building, Top of the Rock, MoMa etc.).

Bedenken solltest Du allerdings, daß man im Amerika ungefähr 20% Trinkgeld gibt bzw. geben muß, da die Angestellten in einem Restaurant sehr wenig verdienen und vom Trinkgeld leben. Das gilt natürlich nicht für Burger King, McDonald’s, Starbucks usw.

In jedem Lokal wird das Trinkgeld erwartet. Der Einfachheit halber kann man die in der Stadt vorhandene “New York Tax” (8,875%), die auf jeder Rechnung ausgewiesen wird, verdoppeln und den Betrag als Trinkgeld geben. Und Du solltest besser nicht versuchen, kein Trinkgeld zu geben!!! (Und wenn Du Dich doch traust, dann erzähl mir bitte nachher unbedingt davon…)

Städtetouren

Von New York aus kann man auch die nähere (und weitere) Umgebung erkunden. Der interessanteste Trip dürfte nach Philadelphia bzw. Washington, D.C. führen. Der meiner Meinung nach preiswerteste Anbieter ist Megabus. Hier kann man bei frühzeitiger Buchung ein Ticket für $ 1 erwerben. Die Fahrt in die amerikanische Hauptstadt dauert ca. vier Stunden und wird mehrfach täglich durchgeführt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß sich ein Ausflug nach D.C. durchaus lohnt. Die Stadt ist überhaupt nicht mit dem Big Apple zu vergleichen. Hohe Häuser sucht man vergebens und auch das pulsierende Leben scheint sich hier nicht abzuspielen.

Trotzdem würde ich bei einem Erstbesuch definitiv davon abraten, noch einen oder gar zwei Tage woanders verbringen zu wollen. Für den ersten Aufenthalt ist New York aufregend und anstrengend genug!

Der Weg vom Flughafen JFK nach Midtown Manhattan

Ein kleiner Hinweis vorab: Benutz nur offizielle Taxis und keine Limousinen, die vor dem Flughafen stehen und ihre Dienste anbieten! Hier steigen die Kosten der gewieften Fahrer ins Unermeßliche. Am einfachsten ist es eh mit der Subway.

Wenn man dem Rat folgt und mit Singapore Airlines fliegt, dann kommt man am Terminal 4 des JFK International Airport an, der im Südosten von Queens liegt.

Immigration

Wenn man vom Flugsteig kommt, dann geht man einen ca. 10 m breiten Gang entlang, der leicht nach unten führt. Hier sollte man Gas geben, um möglichst viele Leute vor der Einreisekontrolle zu überholen und die Wartezeit dadurch zu verkürzen, denn je weiter hinten man in der Warteschlange steht, desto länger wartet man eben auch. Der Saal der Einreisekontrolle liegt am Ende.

Von einem der Mitarbeiter am Ende der Warteschlange wird man dann zu einem der nummerierten Schalter geschickt. Wenn man an der Reihe ist, muß man seinen Paß vorlegen, einen Daumen- und Handflächenabdruck beider Hände abgeben und ein Foto anfertigen lassen. Während dessen fragt der Mitarbeiter einige Dinge (z. B. Warum man nach New York gekommen ist und wie lange man bleiben möchte.), bevor er einen dann weiterschickt.

Im Anschluß kommt man zum Gepäckband. Nachdem man seinen Koffer hat, geht man Richtung Ausgang, wo noch einmal ein Mitarbeiter steht, der das Formular überprüft und vielleicht noch einmal ein paar Fragen stellt oder einen sofort durchwinkt.

Weg zum Airtrain

Wenn man durch die Tür kommt, hält man sich rechts und fährt mit der Rolltreppe nach oben zum Airtrain:

Dort steigt man in den Airtrain Richtung „Jamaica Center“ und fährt bis zur Endhaltestelle. Wenn man dort aussteigt, geht man den innenliegenden Bahnsteig entlang in Richtung Kassenautomaten, die rechter Hand stehen. Dort kauft man ein Ticket für $ 5 (Stand: Januar 2016), welches man dazu benutzt, die Schranke vor sich zu öffnen. Damit hat man lediglich die Fahrt mit dem Airtrain vom Flughafen bis zum Jamaica Center bezahlt.

(den Gang vom Airtrain siehst Du geradeaus und die Kassenautomaten links; ist also in entgegengesetzte Richtung fotografiert)

auf zur Subway

Wenn man durch die Schranke durch ist, geht man am Ende der Halle links raus Richtung Subway, nicht zur LIRR (Long Island Railroad)! Der Einfachheit halber kann man, wenn man die Halle verlassen hat, einen der Aufzüge am Ende benutzen. Wenn man unten angekommen ist, stehen links zwei Automaten, an denen man sich die Metrocard kaufen kann. Hier kauft man sich idealerweise die Karte für 7 Tage.

An den Automaten lungern immer irgendwelche Halunken rum, die betteln wollen. Einfach nicht beachten! Die tun nix. Auf dem Rückweg zum Flughafen kann man denen die alten Metrocards geben, weil man die ja nicht mehr braucht, aber jetzt sind die Typen nutzlos.

Mir fällt gerade auf, daß sich das irgendwie liest wie eine Lösung zu einem Adventure! 🙂

Jetzt hält man eine Metrocard in Händen. Damit geht man durch das nun direkt rechts hinter einem befindliche Drehkreuz. Man steigt in die blaue Linie E, die ja nur in eine Richtung fährt.

Wichtig: Bei der Benutzung der Subway mußt Du stets darauf achten, daß es zwei Arten von Zügen gibt: Local Train und Express Train. Ein Local Train hält an jeder im Fahrplan eingezeichneten Haltestelle (dargestellt mit einem schwarzen Punkt) und ist am Zug mit einem Kreis und der Liniennummer versehen, während ein Express Train nur an den Haltestellen anhält, die im Fahrplan mit einem weißen Punkt markiert sind, wo auch die Local Trains halten. Der Express Train hat eine Raute mit der Liniennummer am Wagen.

Jetzt fährt man bis zur Haltestelle „Jackson Heights“, wo man aussteigt und dann zwei Etagen überwinden muß, um zur Linie 7 (lila) zu gelangen. Hier nimmt man den Bahnsteig Richtung Times Square und auch die dementsprechende Bahn (local train!!!) und nicht den Richtung Flushing Meadows! Jetzt ist man an der Haltestelle Jackson Heights.

Die Linie 7 fährt einen nun bis Midtown Manhattan, wo man an der Haltestelle aussteigt, die man für die Weiterfahrt benötigt oder wo das gebuchte Hotel liegt. Die erste Haltestelle in Manhattan ist Grand Central Terminal, gefolgt von Bryant Park und Times Square. Da dürfte für jeden etwas dabei sein!

Die Strecke der Linie 7 führt durch Queens, so daß man diesen Weg auch benutzen kann, wenn man ein Hotel in Queens gebucht hat. Allerdings muß man sich dann bei Google Maps (o. ä.) den weiteren Weg zusammensuchen.

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