Washington, D.C. im Januar 2014

Es gibt nur eine Regel in der Fotografie: Entwickle niemals einen Film in Hühnchensuppe!~Freeman Patterson

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Washington, D.C.

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Washington, D.C. 38.895110, -77.036370

Der Trip in die amerikanische Hauptstadt liegt bereits mehr als drei Jahre zurück. Im Januar 2014 flog ich von New York City aus für zwei Tage nach Washington, D.C.

Montag, 20.01.2014

Ganz früh am Morgen klingelte der Wecker, wobei ich schon vor’m Klingeln wach war – Jetlag macht’s möglich. Ich hatte mir ausgerechnet, daß ich um ca. 6 Uhr das Hotel verlassen müßte, wenn ich zeitig am Flughafen sein wollte. Frühstück gab es aber ebenfalls erst ab 6 Uhr und so ganz mit leerem Magen wollte ich dann doch nicht starten. Also ging ich noch schnell in den Frühstücksraum und schmierte mir ein Brötchen mit Philadelphia. Als ich das Hotel verließ, war ich frohen Mutes und hatte noch überhaupt keine Ahnung, was mir in den kommenden beiden Tagen alles passieren sollte…

Ich ging zur Subway und als ich die Treppe nach oben ging, hörte ich schon das Rattern des Zuges. Also nahm ich die zweite Treppe im Laufschritt und als ich oben ankam, schlossen sich gerade die Türen und die Bahn fuhr ab. So, Mißgeschick Nummer eins! Dem maß ich keine große Bedeutung bei, denn so was passiert ja schon mal.

Der nächste Zug ließ ein wenig auf sich warten, kam aber dann doch noch. Ich fuhr bis Jackson Heights, stieg dort in die Linie E um, bevor ich am Sutphin Blvd zum AirTrain wechselte. Bis zum Terminal 8 am JFK International Airport klappte alles wunderbar und auch der Check-In-Schalter war schnell gefunden. Aber was heißt hier „Schalter“? Automat wäre die bessere Bezeichnung. Mit der Kreditkarte und dem Buchungscode druckte ich mir meinen Boarding Pass aus. Ich ging zum Gate und vertrieb mir dort die Zeit bis zum Boarding. Als es dann soweit war und ich in der Maschine meinen Einzelplatz besetzt hatte, passierte erstmal … nichts. Die Türen schlossen einfach nicht und der Pilot verkündete alle paar Minuten, daß es jetzt bald losgehe. Die Heizung bollerte und mittlerweile fingen alle Passagiere schon an und öffneten die Belüftungsdüsen über sich. Ich tat es ihnen gleich und es war schön, eine kalte Brise abzubekommen. Als es dann wirklich endlich losging, wurde es ein kurzer Flug. Die knapp 50 Minuten bis Washington vergingen sehr schnell. Zwischendurch gab’s noch ne ganze Dose Pepsi und schon ging’s in den Landeanflug. Ich hatte mir extra einen Fensterplatz gebucht, damit ich möglichst alles sehen konnte, denn ich hatte vorher gelesen, daß man im Anflug auf den Ronald Reagan Airport einen traumhaften Blick über die Hauptstadt und das Pentagon habe, wenn man links säße. Ich saß links und hatte einen traumhaften Blick über Washington, aber da der Flieger entlang des Potomac flog, lag das Pentagon auf der rechten Seite. Also kein Pentagon! Zählen wir das auch als Mißgeschick? Äh, nein. (Dafür muß ich unbedingt den ausfindig machen, der geschrieben hat, daß das so wäre!)

Nach der Landung war der Flieger schnell geräumt – kein Wunder bei nur knapp 50 Passagieren – und ich lief durch den Airport Richtung Metro. Dort stand ich allerdings wie ein Depp vor dem Automaten, weil ich nicht wußte, wie das Ding funktionierte und welches Ticket ich kaufen mußte. Also ging ich zu einem der Metro-Mitarbeiter, erklärte ihm, daß ich nur ein „little German tourist“ sei und Hilfe benötige. Er lachte und kam mit zum Ticket-Automaten. Ich sagte ihm, was ich vorhatte und er riet mir von einem Tagesticket ab, weil ich ja vom Arlington National Cemetery zu Fuß nach Washington laufen wollte. Er sagte, daß das völlig unproblematisch sei und ging mit mir den Bestellprozeß durch und schon hatte ich das Ticket in der Hand. Meinen Hinweis, daß das in New York einfacher wäre, quittierte er mit einem herzhaften Lachen und dem Ausspruch, daß das hier ja auch ganz einfach sei. Ich bedankte mich artig und ging zum Bahnsteig.

In Washington ist es übrigens ähnlich wie in New York so, daß man ein Ticket für eine Einzelfahrt kauft (im Regelfall $2.70) und dieses Ticket ebenfalls benutzt, um Zugang zum Bahnsteig zu bekommen. Wenn man das Metro-System irgendwann wieder verläßt, braucht man dieses Ticket wieder. Ohne das Ticket öffnet sich die Zugangskontrolle nämlich nicht. Und wenn man nachzahlen muß, öffnet sie sich auch nicht, sondern das Ticket kommt wieder raus. Dann nimmt man das Ticket, geht zu einem der Automaten, wo einem angezeigt wird, was nachzuzahlen ist. Wenn man den Betrag entrichtet hat, geht man wieder zur Schranke und schon öffnet sich das Ding. Das Ticket verschwindet dabei für immer im Inneren.

Doch zurück zum weiteren Verlauf: Ich hatte bereits vorher nachgesehen, daß ich mit der „Blue Line“ fahren mußte, was mir der Mitarbeiter ebenfalls noch einmal mitteilte. Kurze Zeit später fuhr die Metro schon vor. Nach drei Stationen sagte man die Haltestelle „Pentagon“ an, wo ich ja auch ein Foto machen wollte, aber ich entschied mich, weiterzufahren und das Pentagon auf der Rückreise in Angriff zu nehmen. Mistake number two!

Ich stieg an der Haltestelle „Arlington National Cemetery“ aus und ging zum Visitor Center, wo ich mir eine Übersichtskarte holte, die ich später noch gut brauchen konnte. Fehler Nummer drei also erstmal vermieden! Auf den gut ausgeschilderten Wegen ging ich mit etlichen anderen Besuchern bei strahlendem Sonnenschein und 15 Grad Celsius in Richtung John F. Kennedy Gravesite. Auf dem Nationalfriedhof ist wirklich alles sehr gut ausgeschildert und man findet sich gut zurecht. Links und rechts des Weges sieht man die tausende von weißen Grabsteinen und man muß sich schon vor Augen führen, daß das wirklich alles Gräber sind. Schwer zu begreifen!

Am Grab von JFK angekommen, traute ich meinen Augen nicht: Ich war doch tatsächlich genau in dem Moment angekommen, als einige Touristen gerade gingen und andere noch nicht da waren. Ich stand also ganz alleine vor der Flamme und den vier mit Namen beschrifteten Platten. Mir lag der Mythos quasi zu Füßen und es war für mich irgendwie ein bedrückender Moment.

John F. Kennedy wurde zwar knapp sieben Jahre vor meiner Geburt erschossen, war aber doch – vor allen Dingen im vergangenen November zum 50. Jahrestag – in den Medien stets präsent. Zudem paßt das Thema gut zu meinem Faible für Zeitgeschichte, weshalb ich ja auch unbedingt zu diesem Grab wollte. Ich hatte komischerweise beim Anblick seines Namens seinen Ausspruch „Ich bin ein Berliner“ in den Ohren und sah ihn und die Geschehnisse vom Dealey Plaza vor meinem geistigen Auge. Ein Kinderlachen riß mich aus meinen Gedanken und als ich mich umdrehte, sah ich eine Meute von bestimmt 50 Personen, die den Weg nach oben kamen. Nach oben? Ja, das Grabmal liegt ein wenig erhöht und von hier aus hat man einen schönen Ausblick auf Washington.

Noch ein wenig besser soll er vom Arlington House aus sein, das direkt oberhalb des Grabes steht, aber den Weg sparte ich mir. Ich schaute noch einmal auf die Flamme und das gesamte Grab, drehte mich um und ging nach Norden, denn ich wollte zum U. S. Marine Corps War Memorial…

Der Name mag zwar nicht unbedingt jedem etwas sagen, aber ein Bild davon hat bestimmt jeder schon einmal gesehen. Das Memorial stellt Soldaten dar, die eine amerikanische Flagge aufstellen. Glücklicherweise bin ich darüber noch vor meiner Abreise gestolpert, so daß ich das als Programmpunkt aufnehmen konnte. Und als ich die Wege des Friedhofes in Richtung Norden ging, war mir der eingangs erwähnte Übersichtsplan doch eine recht gute Hilfe, denn nur die einzelnen Parzellen dienten als Orientierung. Da das Memorial außerhalb des Friedhofes steht, ist es auf dem Arlington National Cemetery leider nicht ausgeschildert (oder ich hab’s nicht gesehen). Ich verließ den Friedhof in Rosslyn, Virginia und sah das Hinweisschild auf das Memorial. Um dorthin zu gelangen, mußte ich allerdings noch eine Straße ohne Bürgersteig entlanggehen. Nach einigen Metern sah ich das Denkmal und war doch ein wenig überwältigt. So groß hatte ich mir das Ding nicht vorgestellt.

Nachdem ich das Denkmal erreicht hatte, umrundete ich es, schoß einige Fotos, was aufgrund der tiefstehenden Sonne gar nicht so einfach war, und ging anschließend wieder zurück auf den Arlington National Cemetery. Der Übersichtsplan verriet mir den Weg, so daß ich geradewegs auf die Straße kam, die über die Arlington Memorial Bridge nach Washington führte.

Die Sonne brannte förmlich – zumindest für Januar – und ich mußte meine beiden Jacken öffnen, weil es so schön warm war. Blauer Himmel und strahlender Sonnenschein. Ideal also für die Tour entlang der Mall in Washington. Im Vorfeld hatte ich mir genau diesen Weg ausgesucht und mir vorgestellt, daß ich vielleicht vollkommen alleine unterwegs sein würde, aber weit gefehlt. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen waren jede Menge Radfahrer und Jogger unterwegs und viele Touristen gingen ebenfalls vom Friedhof nach Washington.

Die Rückseite des Lincoln Memorial immer im Blick marschierte ich also geradewegs auf die Hauptsehenswürdigkeiten der Hauptstadt zu. Auf der Brücke wurde mir bewußt, daß ich ja noch gar nicht in Washington war, sondern immer noch in Virginia. Ich blickte über den Potomac und schaute einigen im Landeanflug befindlichen Flugzeugen zu, die hier doch schon relativ tief sind. Dabei stellte ich mir die Frage, warum so etwas bei den Sicherheitsfanatikern hier in Amerika überhaupt möglich ist. Im Landeanflug wäre es doch wohl ein Leichtes, mal eben kurz nach rechts zum Pentagon oder nach links zum Regierungsviertel auszuscheren. Komisch! Na ja, weiter ging’s und als ich den Fluß überquert hatte, war ich wirklich im District of Columbia.

Bislang lief alles weitgehend fehlerfrei. Ich ging zur Vorderseite des Lincoln Memorial und sah Menschenmassen. Wahnsinn, wie voll das hier war! Einzig Forrest Gump war nicht mehr da, was wohl daran gelegen haben könnte, daß kein Wasser im Reflecting Pool war.

Ansonsten tummelten sich die Touristen auf der großen Treppe und es erinnerte mich an die TKTS-Treppe am Times Square. Ich bahnte mir meinen Weg und ging ins Memorial, wo ich Abraham Lincoln sitzen sah. Auch hier mußte ich mir wieder vor Augen halten, daß ich wirklich live und in Farbe hier war. Das ging mir beim ersten Besuch in New York so und vorhin beim Grab von JFK ebenso. Man hat das alles schon so oft im Fernsehen gesehen, daß man denkt, alles zu kennen. Aber jetzt war ich wirklich hier.

Nach den obligatorischen Fotos verließ ich das Memorial wieder und sah am Ausgang, wie sich ein Pärchen abmühte, halbwegs vernünftige Fotos von sich und Abraham Lincoln im Hintergrund aufzunehmen. Ich fragte, ob ich ein Foto von ihnen machen sollte, was sie natürlich dankbar annahmen. Im Anschluß wurden die Kameras getauscht und ich hatte mein Foto auch im Kasten. Gott sei Dank fiel mir beim Verlassen noch der im Boden befindliche Schriftzug ins Auge, der die Stelle markiert, an der Martin Luther King seine berühmte Rede „I have a dream“ hielt. Die Stelle wollte ich zwar auch fotografisch festhalten, aber war jetzt schon durch Zufall drauf gestoßen. Umso besser!

Am Fuße des Lincoln Memorial angekommen, entschied ich mich zunächst dafür, nach Süden zum Korean War Memorial zu gehen. Dort stehen überlebensgroße Soldaten, die in die Schlacht ziehen. Einmal umrundet, Bilder gemacht und fertig.

Davon hatte ich mir mehr versprochen, aber so ist es nun einmal. Also ging es weiter in Richtung Norden, genau auf die gegenüberliegende Seite des Reflecting Pool, zum Vietnam Veterans Memorial. Hier sind die Namen aller im Vietnamkrieg gefallenen Soldaten auf einer langen Tafel verewigt. Ein Volunteer erläuterte einigen Touristen gerade etwas. Vermutlich war es ein Veteran.

Ich ging weiter Richtung Osten und wollte zum World War II Memorial am Ende des Reflecting Pools. Mittlerweile merkte ich leichte Schmerzen in den Füßen, beachtete diese aber nicht weiter, sondern erfreute mich vielmehr an den herrlichen Temperaturen. Am World War II Memorial angekommen, umrundete ich auch dieses einmal, machte etliche Fotos und ging dann weiter zum Washington Monument.

Aus der Nähe betrachtet ist das Washington Monument schon groß. Das wiederum hätte ich mir ebenfalls wieder kleiner vorgestellt. Leider war das Monument unten immer noch eingerüstet, weil es durch ein Erdbeben in Mitleidenschaft gezogen wurde. Überhaupt schien mir vieles in D.C. kaputt zu sein, denn überall standen Kräne und Gerüste rum. Der Reflecting Pool wurde ebenfalls derzeitig repariert, wie Schilder auswiesen. Na ja, bietet sich ja auch an, das im Winter zu tun und nicht im Sommer, wenn sicher haufenweise Touristen die Stadt überschwemmen.

Südlich des Washington Monument überlegte ich kurz, ob ich nun weiter Richtung Museen gehen sollte oder doch lieber erst einmal nach Norden zum Weißen Haus und danach zum Hotel, um unnötigen Ballast loszuwerden. Ich entschied mich für die letztere Variante, denn ich wollte lieber das Weiße Haus sehen als irgendwelche Museen. Also ging ich nach Norden, überquerte die Constitution Avenue und ging entlang des Finanzministeriums bis zur Pennsylvania Avenue. Rechter Hand entdeckte ich einen Gift Shop des Weißen Hauses, dem ich einen kurzen Besuch abstattete. Als ich den Laden verließ, kaufte ich mir beim dort stehenden „Freßwagen“ eine Flasche Wasser, denn die Wärme sorgte doch für Durst. Den schmerzenden Füßen versprach ich, daß sie sich bald kurz hochlegen dürften, wenn ich das Hotel erreicht hätte.

Ich überquerte die Straße und ging auf der durch Begrenzungspfosten abgesperrten Pennsylvania Avenue nach Westen. Die Polizeidichte nahm merklich zu. Und wenn ich nicht gewußt hätte, daß das Weiße Haus nicht mehr weit entfernt war, dann hätte ich das wohl jetzt bemerken müssen. Nachdem ich linker Hand das Finanzministerium passiert hatte, sah ich eines der berühmtesten Häuser weltweit im kleinen Grüngelände stehen. Komischerweise kamen mir sofort die Filme „White House Down“ und „Olympus has fallen“ in den Sinn. Aber das auch nur, weil die Straße vor dem Weißen Haus da doch irgendwie ganz anders ausgesehen hatte, oder? Das ließ sich jetzt aber nicht abschließend klären, so daß ich mich zwischen die ganzen anderen Touristen schob, um durch den Zaun hindurch zu fotografieren. Kurz zuvor war hier eine Demonstration von Asiaten zu Ende gegangen, so daß rege Betriebsamkeit herrschte. Ich fragte niemanden, ob er ein Foto von mir vor dem Weißen Haus machen könne, weil es mir ganz einfach zu voll war. Und da war er endlich, der Fehler Nummer drei.

Ich ging durch den gegenüberliegenden Park zu meinem Hotel, das nur zwei Blocks vom Weißen Haus entfernt lag. Ich konnte schon einchecken und war froh, als ich endlich im Zimmer war und meine beiden Jacken ausziehen konnte. Als ich dann endlich die Schuhe und Strümpfe auszog, stellte ich fest, daß ich mir insgesamt drei Blasen gelaufen hatte. Das erklärte auch die Schmerzen. Ich konnte kaum noch auftreten. Scheiße! Hätte ich wohl doch nicht die Schuhe anziehen sollen, die ich zu Weihnachten geschenkt bekam! Fehler Nummer vier! Aber was sollte ich jetzt machen? Ändern konnte ich das ja nicht mehr. Ich wollte mich kurz auf’s Bett legen, um meinen Füßen ein wenig Ruhe zu verschaffen … und wurde sechs Stunden später wach. Mittlerweile war es kurz vor 21 Uhr. Warum hatte ich mir auch keinen Wecker gestellt? Na ja, so kann man die kostbare Zeit auch nutzen. Fehler Nummer fünf hatte aber auch sein Gutes, denn so konnten meine Füße wirklich etwas entspannen. Da sich aber mein Magen meldete, mußte ich nochmal los. Ich hatte ja bislang lediglich ein Brötchen gegessen.

Als ich das Hotel verließ, stellte ich fest, daß ich der einzige Mensch auf der Straße war. Es war Abend und nicht mitten in der Nacht! „I am legend“ läßt grüßen. Ich wollte eine Runde um’s Weiße Haus drehen, um ein paar Fotos mit Beleuchtung aufzunehmen. Und über „I am legend“ würde ich mir erst Gedanken machen, wenn vor dem Weißen Haus keine Polizei mehr stünde. Aber sie stand da. Es waren immer noch Touristen da, aber beileibe nicht mehr so viele.

Ich schoß ein paar Fotos und ging weiter in Richtung Osten, wieder am Finanzministerium entlang und bog südlich davon direkt rechts ab. Vor mir ging ebenfalls eine kleine Personengruppe (Ich war also doch nicht allein!), die dort ebenfalls abbog, so daß ich die Möglichkeit auch nutzte. Hier standen wieder etliche Absperrgitter und Betonklötze lagen auf der Straße. Baucontainer waren auch zu sehen. Und ich verlor die Personengruppe aus den Augen. Ich war auf einer asphaltierten Straße, rechts von mir der Zaun des Ministeriums und links ein mannhoher Absperrzaun. Dahinter lag zwar ein Fußgängerweg, aber dort kam ich nicht hin. Ich ging ein Stück weiter und vor mir stand auf einmal ein Polizeiwagen – vermutlich vom Secret Service, denn so einen hatte ich schon vor dem Weißen Haus gesehen. Aus der Ferne kam ein Mountainbiker mit gelber Warnweste an. Die Erfahrung von aufmerksamen Beobachtungen der vergangenen Stunden sagte mir, daß das ebenfalls ein Polizist war. Der Streifenwagen blinkte mit dem Fernlicht kurz auf und schaltete kurz sein Blaulicht (also ja eher Rot- und Blaulicht) ein. Was hatte das zu bedeuten? Würde ich gleich festgenommen werden? War ich irgendwo, wo ich nicht sein durfte? Der Mountainbiker kam näher, hielt kurz neben dem Streifenwagen und radelte dann ein wenig um diesen herum. Als er in meine Richtung blickte, fragte ich ganz höflich „Excuse me, Sir! Where is …“. Und als ich das gerade sagte, sah ich fünf Meter entfernt von mir einen kleinen Durchgang zum Fußgängerweg, woraufhin ich ihm sagte, daß ich gefunden hatte, was ich suchte und mich mit einem „Thank you very much“ bedankte. Er lachte und antwortete „You’re welcome!“.

Und so ging ich auf diesem Fußweg und niemand war zu sehen. Als ich genau südlich des Weißen Hauses stand, zückte ich die Fotokamera und wechselte das Objektiv. Dazu legte ich das eine Objektiv kurz auf eine Art „Tisch“ ab, der dort fest installiert war. Nachdem ich die Fotos im Kasten hatte, ging ich weiter Richtung Westen. Am nächsten Tag fand ich heraus, daß ich mein Objektiv auf den „Zero Milestone“ gelegt hatte. Da ich das nicht wußte und ich dem auch keine Beachtung beigemessen hatte, gibt es nun auch kein Foto von dem Milestone. Auch wenn ich’s verschmerzen kann, verbuche ich das trotzdem als Fehler Nummer sechs. Wer weiß, wann und ob ich jemals nochmal dorthin komme!

Auf der 17th Street bog ich wieder nach Norden ab, weil meine Füße schon wieder schmerzten. Ich hatte auf dem Hinweg am Nachmittag einen McDonald’s entdeckt, den ich jetzt aufsuchen wollte. Im Inneren saß sage und schreibe ein Gast. In einem McDonald’s! Mitten in Washington! Um 21.30 Uhr abends! Na ja. Ich bestellte und erhielt einen zweiten Big Mac für 1 Cent. Gerne! Nachdem ich alles verputzt hatte, ging ich zum Hotel und mußte dabei feststellen, daß ich wieder vollkommen alleine auf den Straßen unterwegs war. Es kamen zwar zwei oder drei Autos gefahren, aber ansonsten keine Menschenseele. Im Hotel legte ich mich ins Bett und schlief sofort wieder ein.

Dienstag, 21.01.2014

Ich wachte irgendwann am Morgen auf und hatte wunderbar geschlafen. Für Dienstag waren vorher Temperaturen um den Gefrierpunkt angesagt worden, weshalb ich ein Paar Funktionssocken eingepackt hatte. Die zog ich an, schlüpfte in die Schuhe und stellte fest, daß die Schmerzen erträglich waren. Also checkte ich um kurz nach 10 Uhr aus und ging vorbei am Weißen Haus Richtung Capitol. Der Himmel war bedeckt und es war kalt, aber durchaus noch erträglich. Jetzt fragte ich am Weißen Haus, vor dessen Zaun sich lediglich fünf Besucher verirrt hatten, einen der Besucher, ob er ein Foto von mir machen würde. Und so habe ich dank meines dritten Fehlers vom Vortag nun ein Foto von mir mit bedecktem anstatt strahlend blauem Himmel. Aber besser als gar kein Foto!

Ich überlegte kurz, ob ich noch einmal in den Gift Shop gehen sollte, verwarf den Gedanken aber. Am Pershing Park bog ich nach links ab und stellte fest, daß die Scheiben des „White House Visitor Center“ von innen mit Papier beklebt waren und vor dem Eingang Absperrgitter standen. Hm… Was war denn hier los??? Wie gesagt: Alles kaputt. Egal, weiter.

Am National Theatre vorbei ging ich zu dem Ort, an dem Abraham Lincoln erschossen wurde. Das Theater steht noch, so daß ich zumindest von außen ein Foto schießen konnte. Gegenüber sollte sich laut meinen Recherchen das „Lincoln Museum“ befinden, doch gegenüber war … nichts. Doch, ein leerstehendes Ladenlokal. Also kein Lincoln Museum. Ich ging zurück und sah dabei ein Hard Rock Café, war auch kurz drin, aber entschied mich gegen den traditionellen Kauf eines T-Shirts. Die Qualität wird ja von Jahr zu Jahr schlechter! Für solch einen Stoff würde ich auf dem Flohmarkt keinen Euro zahlen! Ich ging noch schnell ins gegenüberliegende Welcome Center der Stadt und erwarb kleine Mitbringsel für die Daheimgebliebenen. Weiter ging es dann im mittlerweile einsetzenden Schneeregen Richtung Pennsylvania Avenue. Das Old Post Office ließ ich liegen, weil das bei den Wetterverhältnisse wahrlich keinen Sinn gemacht hätte. Man konnte ja maximal fünf Block weit sehen. Also entlang den Pennsylvania Avenue in Richtung Capitol, das ich übrigens vom FBI aus noch nicht erkennen konnte. Ich war wiederum erstaunt, daß ich so ziemlich der einzige Mensch auf der Straße war. Vor dem FBI stand nicht ein einziges Auto und kein einziger Mensch!

Ich wollte ins Nationalarchiv, stellte dort aber fest, daß es aufgrund des Wetters geschlossen war. Aufgrund des Wetters? Hatten die kein Dach? Auf der Treppe sprach mich eine Gruppe junger Leute an, von denen ich daraufhin ein Foto machte, bevor diese in die andere Richtung gingen und ich mich weiter in östlicher Richtung vorkämpfte.

Und auch auf dem weiteren Weg zum Capitol kam mir niemand entgegen. In der Ferne sah ich zwar mal jemanden, aber von Menschenmassen waren wir hier weit entfernt. Und auf der Pennsylvania Avenue fuhren so wenig Autos, daß ich dachte, ich wäre in einer weit entfernten Vorstadt (oder doch „I am legend“???). Dabei befand ich mich im Herzen einer der wichtigsten Städte der Welt. Irgendwie eine komische Situation. Das konnte doch nicht wirklich nur alleine am besch… Wetter liegen!

Vor dem Capitol angekommen wurde es dann etwas voller. Und mit „etwas voller“ meine ich, daß mir zwei Japaner und ein Frau über den Weg liefen. Das Wetter wurde von Minute zu Minute immer schlechter. Wie ich im Nachhinein feststellen mußte, sehen die Fotos vom Capitol auch dementsprechend aus, aber das war ja nun nicht mehr zu ändern. Wenn ich vielleicht von vornherein andere Schuhe…

Der nächste Programmpunkt sollte das „Smithsonian National Air and Space Museum“ werden. Aufgrund der sehr guten Beschilderung war das auch ganz einfach zu finden. Die Eingangskontrolle zu diesem kostenlosen Museum war schnell überwunden, denn lediglich meine Fototasche wurde durchleuchtet. Im Inneren wird die Geschichte der Fliegerei von den Anfängen an erzählt und etliche Flugzeugmodelle ausgestellt. Im Nachhinein mußte ich festhalten, daß ich mir das auch hätte sparen können. Okay, ich habe Mondgestein berührt, die „Spirit of St. Louis“ gesehen, mit der Lindbergh als erster Mensch den Atlantik überquerte, einen Originalanzug von „Buzz“ Aldrin, die Mondfähre und war in einem der am meisten besuchten Museen der ganzen Welt, aber so gigantisch fand ich es jetzt nicht. Keine Frage: Der Besuch ist schon lohnenswert und ich bin auch froh, dort gewesen zu sein, aber nachher war ich ein wenig enttäuscht. Vielleicht lag das aber auch an den Gesamtumständen.

Ich verließ das Museum und hatte mir vorher die Haltestelle „L’Enfant Plaza“ ausgeguckt, von der aus ich zum Flughafen aufbrechen wollte. Der Flieger sollte um 17 Uhr gehen, mit Check-In und Fahrt zum Ronald Reagan Airport hatte ich so 14 Uhr angesetzt, um ein wenig Karenzzeit zu haben. Ich fragte den einzigen Passanten, der mir im Schneegestöber entgegenkam, nach der Haltestelle und fand sie dann auch relativ schnell. Als ich mir ein Ticket für $2.70 kaufte und auf den Bahnsteig ging, stellte ich fest, daß ich der einzige Mensch meiner Hautfarbe dort war. Nun muß man dazu sagen, daß die Haltestellen in Washington alle gleich aufgemacht und sehr düster sind. Und diese Punkte führten doch zu einem gewissen Unbehagen meinerseits. Zudem guckte mich jeder der anderen Fahrgäste an. Ich sah mich schon mit mehreren dieser Zeitgenossen prügeln, die meine Kamera haben wollten und mir vielleicht sogar dabei ein Messer vorhielten. Aber hey, ich hatte Harlem und die Bronx überlebt, dann würde ich „L’Enfant Plaza“ wohl locker schaffen. Nichts von alledem passierte. Als die Bahn kam, stiegen alle ein und es ging los Richtung Airport.

Als die Haltestelle „Pentagon“ näherkam, fiel mir mein zweiter Fehler wieder ein. Warum war ich gestern nicht doch hier ausgestiegen? Jetzt brauchte ich erst gar nicht den Versuch unternehmen. Bei dem Wetter? No chance! Als die Bahn ein Stück weit oberirdisch fuhr, sah ich, daß draußen alles weiß war und es immer noch schneite oder „schneeregnete“, um es korrekter auszudrücken. Also kein Pentagon!

Am Flughafen verließ ich die Metro, rutschte und schlitterte über den Bahnsteig, schob mein Ticket in den Schlitz und das kam immer wieder raus. Hilfe! Was war denn jetzt schon wieder? Ich mußte also die Hilfe eines Metro-Mitarbeiters in Anspruch nehmen, der mir erklärte, daß ich nachzahlen mußte und mir zeigte, wie das ging (siehe oben). Ich schlich (ja, die schmerzenden Füße!) zum Airport und suchte den Schalter von American Airlines. Auf dem Weg dorthin, hielt ich auf den Monitoren schon mal Ausschau nach den Flügen und sah bei fast 90% aller Flüge das Wort „cancelled“. Mein Flug stand noch nicht drauf, so daß ich weiter zu American Airlines ging. Wie man sich selber eine Boardkarte ausdruckte, war mir ja jetzt geläufig. Als ich an einem der Automaten ankam, warf der mir aber eine ganz andere Flugnummer raus. Anstatt Abflug 17 Uhr sollte der Flug nun am nächsten Tag um 9 Uhr gehen. Als Erläuterung stand dort nur, daß der Flug geändert wurde. Sonst nichts. Na prima! Kurzer Blick auf die Uhr: Wir hatten jetzt knapp 14 Uhr. Das hieß also für mich, daß ich nun 19 Stunden warten müßte. Was soll man bitte 19 Stunden am Flughafen machen??? Die Zeit hätte man mit Sicherheit sehr gut nutzen können, wenn man keine Blasen an den Füßen gehabt hätte und noch halbwegs laufen hätte können. Tja, hätte ich mal besser andere Schuhe… Verdammte Scheiße!!! Auf den Schreck erstmal etwas essen, hatte ich ja heute noch nicht. Und mittlerweile knurrte der Magen im Gleichtakt mit den stechenden Schmerzen in den Füßen.

Während des Essens überlegte ich mir meine Optionen:

  1. Ich könnte wieder zurück in die Stadt, noch etwas anschauen und dann am Abend zurück zum Flughafen, um in der Halle halbwegs zu nächtigen. Gute Idee? Nein, denn zum einen war ja noch nicht einmal klar, ob der Flug am nächsten Morgen gehen würde. Und zum zweiten ließen meine Füße das nun wirklich nicht zu.
  2. Ich könnte von vornherein am Flughafen bleiben und 19 Stunden warten. Aber was macht man 19 Stunden an einem kleinen Flughafen, an dem man in 10 Minuten beide Terminals gesehen hat? Und vielleicht würde sich das Wetter ja nicht bessern und der morgige Flug ebenfalls abgesagt. Also auch keine wirkliche Option.
  3. Nach dem Essen könnte ich mit der Metro wieder in die Stadt fahren, im gleichen Hotel nach einem Zimmer fragen und am Morgen dann wieder zum Flughafen fahren. Da war wieder das Problem mit dem Flug. Und vielleicht gäbe es ja auch gar kein Zimmer mehr. Also verworfen!
  4. Ich hatte ja noch die Reservierungen für Megabus für den heutigen Abend. Die Abfahrtzeit wäre gar kein Problem gewesen, nur hatte ich leider die Reservierung in New York gelassen. Fehler Nummer sieben. (Anmerkung: Nach der Reise stellte ich fest, daß ich eine Email von Megabus erhalten hatte, daß die Fahrt am Dienstag abend gecancelled wurde, aber das wußte ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht.)
  5. Ab zur Union Station und mit dem Zug nach Hause. Scheiß auf die zusätzlichen Kosten, denn ich wollte unbedingt wieder zurück nach New York. Diese Möglichkeit erschien mir am besten. Also los!

Die Fahrt mit der Metro führte quer durch die Stadt und ich mußte einmal umsteigen. Aber so sah ich die Union Station wenigstens auch mal, was die Füße tagsüber nicht mehr zuließen. Ich suchte den Amtrak-Schalter und kaufte mir für $120 ein Ticket. Der Zug sollte in knapp dreißig Minuten abfahren und das Boarding zwanzig Minuten vorher beginnen. Ich ließ mir von dem sehr freundlichen Mann am Schalter alles genau erklären, damit ich nachher nicht in Miami oder sonstwo landete. Es blieb mir noch genug Zeit, um mir für die Fahrt etwas zu trinken zu kaufen.

Während ich dann auf das Boarding wartete, kamen alle paar Sekunden Durchsagen von ausfallenden Zügen. Gott sei Dank war der Zug, den ich nehmen wollte, nicht dabei. Zehn Minuten nach der angekündigten Zeit konnten wir Fahrgäste dann endlich in den Zug. Als ich in einem Großraumabteil war, dachte ich zunächst, daß es sich um die 1. Klasse handelte, denn die Sitze waren alle sehr gut gepolstert und die Beinfreiheit war ein Traum. Zudem gab es Free Wi-Fi für alle und Steckdosen an jedem Sitzplatz. Wahnsinn! Ich bin in Deutschland schon mal 1. Klasse mit der Deutschen Bahn gefahren – und das ist ein Dreck dagegen. Wenn ich falsch sitzen würde, würde mir der Schaffner das wohl schon sagen, aber nichts passierte, als das Ticket kontrolliert wurde.

Unterwegs kam dann Mißgeschick Nummer acht dazu, für das ich allerdings nichts konnte. Der Zug hatte einen Motorschaden und mußte repariert werden. Kurz zuvor waren schon alle Lichter im Zug, die Lüftung und die Steckdosen ausgegangen. Aber der unplanmäßige Aufenthalt dauerte zum Glück nicht lange und schon rollte der Amtrak wieder. Und so kam ich wenigstens auch mal nach Delaware oder Philadelphia. Das war zumindest das einzig Positive daran.

An der Penn Station kamen wir mit ein wenig Verspätung an. Endlich war ich wieder in New York! Ich humpelte zur Subway und fuhr „nach Hause“. Nach einem Burger bei Pete’s Grill ging ich ins Hotel. In New York waren die Straßen auch alle verschneit und glatt und es waren -11 Grad. Die paar Meter von der Subway zum Hotel waren auch ohne Handschuhe zu schaffen. Im Zimmer stellte ich erst einmal die Heizung an und warf meine Sachen auf’s Bett. Nach dem BBQ-Burger hatte ich ein wenig Brand. Aber im Kühlschrank hatte ich ja noch zwei Flaschen Coke Zero. Herrlich! Doch Mißgeschick Nummer neun vereitelte das Löschen meines Durstes, denn beide Flaschen waren über die zwei Tage gefroren. Wirklich herrlich!

Jetzt mußten erstmal alle Akkus geladen werden. Mein Garmin war leer, meine kleine Kompaktkamera auch und dann wollte ich auch den Akku meiner DSLR laden. Und jetzt kommt’s: Ich hatte das falsche Ladegerät für meine große Kamera eingepackt, so daß ich deren Akku nicht laden konnte. Damit machte ich Nummer zehn komplett und schloß so ganz passend den Trip nach Washington ab.

Im Nachhinein werde ich mich wahrscheinlich das ein oder andere Mal köstlich amüsieren können, über das, was sich in den beiden Tagen D.C. abgespielt hat, aber im Augenblick war mir nicht nach Lachen zumute. Ich knallte mich auf’s Bett, versprach meinen Füßen Ruhe und schaute mir noch die gemachten Bilder an, bevor ich dann einschlief.

Fazit

Washington, D.C. ist durchaus eine Reise wert und bietet auf engstem Raum sehr viele Sehenswürdigkeiten. Für mich persönlich war der Trip von Anfang an mit Megabus geplant, deren Tickets ich aber verfallen ließ, weil ich dann aufgrund der Zeitersparnis doch mit dem Flieger anreiste. Daß ich die Rückreise dann aufgrund höherer Gewalt mit Amtrak machte, daran wagte ich am Montag bei Temperaturen von +15 Grad in meinen kühnsten Träumen nicht zu denken. Daß die Temperatur innerhalb von knapp 12 Stunden (von abends bis morgens) um mehr als 20 Grad fiel, machte den Trip wohl einmalig. Gerade am zweiten Tag konnte man mit zunehmender Dauer dem immer schlechter werdenden Wetter zuschauen. Würde ich noch einmal nach Washington reisen? Ich alleine bestimmt nicht, denn ich hab ja jetzt eigentlich das gesehen, was ich sehen wollte. Vielleicht nimmt man das irgendwann einmal auf einem Roadtrip für einen Tag nochmal mit, aber ansonsten zieht mich nichts noch einmal nach D.C. Aber wir haben ja gelernt, daß sich alles innerhalb kürzester Zeit ändern kann…

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