Reaching San Francisco

Digitalfotografie ermöglicht uns nicht nur, Erinnerungen festzuhalten, sondern auch, welche zu kreieren.~James Wayner

Kurz sortiert, Sonnencreme aufgetragen, Baseballkappe raus, Sonnenbrille aufgesetzt, Kamerarucksack auf den Rücken und schon marschierten wir los. Wir hatten eine kurze Tour entlang der Promenade vor, die uns vom Hyde Street Pier zum berühmten Pier 39 führen sollte. Und genauso kam es auch.

Ich hatte eigentlich permanent die Kamera im Anschlag, weil es immer etwas zu sehen gab. Wir kehrten bei “Jack in the Box” ein und aßen sehr leckere Burger, bevor wir den zweiten Besuch bei Madame Tussauds während unseres diesjährigen Urlaubs hatten. Hier in San Francisco schien mir das Wachsfigurenkabinett ein wenig kleiner als in Los Angeles, aber es war genauso voll bzw. leer, so dass man entspannt fotografieren konnte. Irgendwann erreichten wir Pier 39, bestaunten die Seelöwen und durchquerten dann den Jahrmarkt, der sich Pier 39 nennt. Für mich hatte das wieder ein Stück von Las Vegas. Es roch überall nach Essen und Süßigkeiten und alles ist voll auf Touristen fokussiert. Schön gemacht ist es schon, aber eben auch massenhaft überlaufen.

Auf dem Rückweg zum Hotel quälten wir uns noch die Lombard Street hoch und guckten uns das Spektakel rund um die kurvenreichste Straße der Welt an. Ich hatte das Gefühl, alle Beifahrer in den Autos, die die Straße befuhren, machten ein Video von der Fahrt. Das wiederum läßt die Vermutung zu, dass niemand die Straße entlangfährt, weil er sie entlangfahren muß. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite war alles voll von Touristen, die es teilweise auch gar nicht interessierte, wenn jemand dort abbiegen wollte; Selfies und Fotos vor der Lombard Street sind ja wichtiger!

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