Haus steht Kopf / Dschungelhaus

Man nähert sich auf leisen Sohlen, auch wenn es sich um ein Stillleben handelt. Auf Samtpfoten muß man gehen und ein scharfes Auge haben.~Henri Cartier-Bresson

icon-car.pngKML-LogoFullscreen-Logo
Haus steht Kopf

Karte wird geladen - bitte warten...

Haus steht Kopf 47.325700, 11.674100

Auf halber Strecke zwischen Innsbruck und dem Achensee (Berichte über die beiden Spots folgen noch…) liegt das Örtchen Terfens. Und dort befinden sich unweit der Autobahn die beiden Attraktionen “Haus steht Kopf” und “Dschungelhaus” (bzw. “Welt der Schmetterlinge”), die beide dem gleichen Betreiber gehören. Der Eintritt für beide Häuser kostet 12 Euro pro Erwachsenen. Dafür darf man sich so lange in den beiden Häusern, die ungefähr 100 Meter voneinander entfernt stehen, aufhalten, wie man möchte. Es gibt eine ausreichende Anzahl Parkmöglichkeiten.

Im auf dem Kopf stehenden Haus könnte es sein, daß man ein “komisches” Gefühl im Magen bekommt, weil das Haus eben nicht nur komplett auf dem Kopf steht, sondern dabei auch noch leicht geneigt wurde. Sämtliche Gegenstände sind an der Decke angebracht, so daß man beim anschließenden Drehen der Fotos den Eindruck erweckt, daß man zum Beispiel einen Handstand auf einer Trittleiter macht. Sollte man solche Fotos beabsichtigen, so gehört ein klein wenig Planung dazu, damit es nachher tatsächlich so aussieht, als ob man waghalsige Positionen eingenommen hat, denn bei einem Handstand sollte man beispielsweise eine gewisse Körperspannung haben und auf dem Foto darstellen, die man eben nicht hat, wenn man sich ganz normal an eine Leiter stellt. Mit ein wenig Probieren dürfte das aber ganz gut funktionieren. Logischerweise benötigt man jemanden, der die Fotos macht, so daß ein Besuch alleine keine solchen Fotos zu Tage fördern wird. Wenn man allerdings jemanden dabei hat, der das eingangs beschrieben flaue Gefühl im Magen hat, dann wird es auch nichts mit den Fotos. Die Räume im Haus sind normal groß, was man bei der Objektivwahl berücksichtigen sollte. Eine Brennweite von 135 mm wird einem nichts nützen. 😛 Zudem ist es im Haus nicht gerade sehr hell, so daß man mit lichtstärkeren Objektiven besser aufgestellt ist.

Und genau das Argument gilt auch für das Dschungelhaus, in dem sich ebenfalls in vier Bereichen jeweils frei bewegen kann. Zu Beginn werden in Schaukästen Schmetterlinge gezeigt, ehe es in den Vogelkäfig geht, wo sämtliche Vögel komplett frei umherfliegen und somit urplötzlich bei einem auf der Schulter landen. An der Kasse kann man für 1 Euro Vogelfutter kaufen, damit man die Papageien aus der Hand füttern kann. Teilweise sitzen mit der Zeit bis zu vier Vögel auf einem. Selfies sind daher auch hier fast unmöglich oder nur mit dem Smartphone zu realisieren. Im zweiten Bereich befinden sich dann die Schmetterlinge, die man allerdings schwerlich fotografieren kann. Die Enge des Raumes mitsamt des wenigen Lichts spielen hier wieder die größte Rolle, wenn man die wild flatternden Schmetterlinge fotografisch einfangen möchte. Im letzten Bereich kann man dann noch einige lebendige Tiere in Terrarien beobachten. So bekommt man hier u. a. diverse Vogelspinnen zu sehen.

Fazit: Das Ganze ist nett anzuschauen, aber der Eintritt dann doch ein wenig zu teuer. Der Fotowert hält sich aufgrund der Enge der beiden Häuser in Grenzen, weil man immer damit rechnen muß, daß fremde Personen mit auf dem Bild zu sehen sind. Und das wenig vorhandene Licht ist ebenfalls nicht unbedingt förderlich für schöne Fotos. Trotzdem kann man sich beide Häuser ruhig anschauen, wenn man in der Gegend ist. Für Kinder ist alles wohl noch eine Ecke interessanter.

Fotowert: 2 out of 5 stars (2 / 5)

Links:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*