Sonora

Für einen Künstler ist es vor allem gefährlich, gelobt zu werden.~Edvard Munch

(Dieser Bericht schließt direkt an den Bericht vom Yosemite Nationalpark an – unsere Route von Sonntag, 15.09.2019.)

An zwei oder drei Schildern waren wir vorbeigefahren und jetzt kam keins mehr. Um es abzukürzen: Kurz vor Sonora hatten wir Empfang, suchten uns die in der Umgebung befindlichen RV Parks raus und steuerten den ersten davon an. Dort schien es aber kein Office zu geben und der Platz sah auch nicht gerade einladend aus, so daß wir weiterfuhren. Insgesamt war Sonora bis hierhin nicht gerade das, was man als schön bezeichnen würde. Vereinzelte Graffiti, vernagelte Häuser und Schrottautos am Straßenrand. Der zweite Campground war dann der, auf dem wir uns für eine Nacht häuslich niederließen (Full Hookup für $30).

Nach dem Frühstück, das wir aufgrund der Bienen, die sich sofort um den Tisch sammelten, dann doch lieber drinnen einnahmen, startete die Fahrt von Sonora nach South Lake Tahoe. Bei der gestrigen Anreise sah Sonora ganz schnuckelig aus, so daß wir noch für einen kleinen Spaziergang anhalten wollten. War ganz nett, die Hauptstraße entlang zu flanieren, aber wirkliches Interesse weckte keines der Geschäfte.

Da wir unweit eines Supermarktes geparkt hatten, nutzten wir die Gunst der Stunde und deckten uns für die letzten vier Tage mit allem ein, was uns fehlte (Brot, Margarine, Schnitzel und Nudeln), bevor es dann endlich losging. Es war kurz vor High Noon und der Himmel hatte sich arg verdunkelt. Vor uns lagen 135 Meilen, für die wir laut Navi drei Stunden brauchen sollten…

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