Neuzugang Sony Alpha 7 II

Wer sich mit der Kunst verheiratet, bekommt die Kritik als Schwiegermutter.~Hildegard Knef

(Das Beitragsbild ist ein (Symbol-)Bild von Hans Braxmeier auf Pixabay.)

Nachdem ich vor einem Jahr beim Media Markt Losglück beim Kauf meiner Canon EOS 7D Mark II hatte (siehe gesonderter Beitrag), ist es auch dieses Jahr wieder ein klein wenig gut für mich gelaufen. Doch zunächst die Vorgeschichte:

Ich liebäugelte schon seit langer Zeit damit, mir eine Sony Alpha zuzulegen – und zwar als Vollformat, so daß ich die 6000er-Serie nicht in Betracht zog. Es sollte die Sony Alpha 7 werden. Von Zeit zu Zeit checkte ich die Preise für die Alpha 7, Alpha 7 II, Alpha 7 R III usw., wobei ich das allerneueste Modell aufgrund der Preiskategorie gleich ausgeschlossen hatte. Ich mußte mich immer an die Aussage einer Profifotografin erinnern, die mir mal sagte, daß es für einen Hobbyfotografen absolut keinen Sinn ergibt, sich eine solch teure Kamera zu kaufen, weil man das Geld nie wieder “reinholt”. Okay, das ist bei preiswerteren Modellen ebenfalls so, aber ca. 3000 Euro für eine Kamera sind dann doch schon eine Menge Geld!

Irgendwann entdeckte ich beim Media Markt die Sony Alpha 7 für ca. 900 Euro. Der Preis fiel im Laufe der Wochen noch ein wenig, aber mindestens 850 Euro waren schon auszugeben. Ich war hin- und hergerissen: Einerseits wollte ich eine Vollformatkamera haben (und eine Sony), aber auf der anderen Seite hatte ich ja eine Vielzahl von Canon-Objektiven. Ich informierte mich also im Internet zunächst einmal, ob es problemlos möglich ist, diese Objektive weiterhin zu verwenden und zwar so, daß am Ende auch etwas Vernünftiges dabei rauskommt. Ein Youtube-Video von Benjamin Jaworskyj, dessen Erklärungen ich immer sehr gut gemacht finde, räumte dann letzte Zweifel aus, so daß eine Entscheidung pro Sony gefallen war. Meine Canon-Kameras wollte ich jedoch ebenfalls weiterhin nutzen – die Sony sollte also dieses Equipment zunächst nicht ersetzen, sondern ergänzen.

Und als ich eines Abends mal wieder auf die Media-Markt-Internet-Seite ging, um nach dem Preis zu schauen, sah ich eine Anzeige, die die Sony Alpha 7 II mit 999 Euro bewarb. Die UVP war mit 1999 Euro angegeben. Okay, da darf man wohl nicht mehr so viel drum geben! Man hatte die Wahl zwischen mehreren Optionen: Man konnte nur den Body kaufen oder den Body mit einem 28-70 Objektiv von Zeiss oder einem 28-70 Objektiv von Sony. Der Body alleine sollte 1167 Euro kosten, das Paket mit dem Zeiss-Objektiv 1895 Euro und das dritte Bundle eben “nur” 999 Euro. Das schien mir doch ein recht passables Angebot!

Der Plan, am nächsten Morgen unmittelbar nach Ladenöffnung einen Media Markt aufzusuchen war schnell gefaßt. Online checkte ich noch, ob die Kamera in meinem Wunschmarkt vorrätig war. Das Ergebnis fiel positiv aus. Später kämen dann noch die Kosten für den Adapter dazu, um die Canon-Objektive weiterhin verwenden zu können. Am nächsten Morgen öffnete der Media Markt um 10.00 Uhr und ich stand um 10.15 Uhr im Laden, suchte einen Verkäufer, der lustigerweise gerade von einem anderen Mitarbeiter zwei Plakate mit dem Angebote gereicht bekam, weswegen ich da war. Auf Nachfrage gab der Verkäufer an, daß die Kamera bestellt werden müsse, weil die vier (!) Kameras, die in diesem Markt vorrätig waren, bereits um kurz nach 10.00 Uhr verkauft worden waren. Aber man hätte diesem Markt weitere 15 Kameras zum Nachbestellen zugeteilt. Eine Kaufentscheidung mußte also jetzt getroffen werden. Erst nachdenken und nachmittags wiederkommen, war keine Option. Da ich von meinem letztjährigen Kauf noch Gutscheine für 300 Euro übrig hatte, reduzierte das den Kaufpreis für mich auf 699 Euro. Da gab es also nichts zu überlegen!

Und als ich die Kamera bestellt hatte, die ich sofort komplett bezahlen mußte, eröffnete mir der Mitarbeiter, daß es aufgrund einer weiteren Aktion zum Kauf Gutscheine vom Media Markt gebe. Okay, nehm ich! Und dann packte er etliche Gutscheine aus und ich war ein wenig irritiert. 270 Euro kamen dabei zusammen, so daß ich nach dem Bezahlen der Kamera zwar um 699 Euro und Gutscheine für 300 Euro ärmer war, dafür aber Gutscheine für 270 Euro wieder mit nach Hause nahm.

Übrigens kostete die Kamera mit Objektiv einen Tag später dann wieder 1465 Euro.

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