Horseshoe Bend

Nachahmen heißt einen Mangel an Originalität eingestehen – und das ist der Ursprung der Inkompetenz.~W. Neilson

Bevor wir auf Page zufuhren, machten wir zunächst einen Abstecher zum südlich davon gelegenen Horseshoe Bend. Als wir von weitem auf der rechten Seite einen großen Parkplatz sahen, schwante uns Böses. Und genauso kam es: Der Parkplatz gehörte zum Horseshoe Bend. $10 musste man entrichten, um dort parken zu dürfen. Da es keinerlei andere Parkmöglichkeiten gab, blieb dem Touristen überhaupt nichts anderes übrig. Und wieder Touristen-Nepp im Land der unbegrenzten Möglichkeiten! Anschließend wartete ein gut zwanzigminütiger Fußmarsch bergauf und bergab durch Sand auf uns, den man nicht ohne Wasser beginnen darf. Darauf weisen diverse Hinweisschilder hin und am Beginn des “Trails”, der eigentlich kein wirklicher ist, wird kontrolliert, ob man auch wirklich Wasser dabei hat.

Das, was uns dann am Ende erwartete, entschädigte für die kleine Wanderung durch die sengende Hitze. Es gab einen traumhaften Ausblick zu genießen und obwohl sich mehr als hundert Menschen hier tummelten, gab es immer eine freie Fläche, von der aus man sogar halbwegs gute Fotos machen konnte.

Die mitgenommenen Wasserflaschen waren übrigens bei der Rückkehr zum Wohnmobil tatsächlich leer.

Wieviel Zeit sollte man insgesamt für einen Besuch des Horseshoe Bend einplanen? Ich denke mal, dass man mit ca. drei Stunden gut hinkommt. Je nachdem, wieviele Fotos man machen möchte, verlängert sich die Zeit natürlich. Zudem kann es an den schönsten Stellen für Fotos dann doch voll sein, so dass man auch ein wenig Wartezeit für sein Foto einkalkulieren sollte.

Fotowert: 5 out of 5 stars (5 / 5)

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