Moselstadion

Ein gutes Foto ist ein Foto, auf das man länger als eine Sekunde schaut.~Henri Cartier-Bresson

Im Moselstadion ist der Fußballverein Eintracht Trier zu Hause. Es bietet mittlerweile Platz für 10.256 Zuschauer.

Gegenüber des Eingangs zum Stadion und dem Areal mit weiteren Sportplätzen habe ich bislang stets einen Parkplatz gefunden, wobei ich nie an Spieltagen dort war. Mit ganz viel Glück kann man auch unmittelbar vor dem Eingang parken.

Ich war ein wenig überrascht, dass man fast ungehinderten Zugang zu allen Bereichen hat. Zunächst freute ich mich, dass man das Gelände betreten konnte, was bei vielen Stadien (z. B. Waldstadion Homburg) nicht möglich ist. Und als ich am Zaun stand und in den Innenraum schaute, fiel mir auf, dass links von mir vor der Querseite der Haupttribüne kein Zaun mehr war bzw. der Zaun geöffnet war. Und kurze Zeit später stand ich auf der Haupttribüne und im Innenraum vor’m Spielertunnel und es hat niemanden interessiert. Einige Läufer umrundeten die Rasenfläche auf der Tartanbahn und die mussten ja auch irgendwie hierhin gekommen sein!

Zweitligafußball gab es im Moselstadion auch schon zu sehen. Eintracht Trier war zwischen 1976 und 1981 in der 2. Bundesliga Süd unterwegs und von 2002 bis 2005 in der 2. Bundesliga. Als beste Platzierung stand am Saisonende 2002/03 ein 7. Platz zu Buche. Übungsleiter in der zweiten Periode war Kult-Trainer Paul Linz, der mit dem Abstieg 2005 zurücktrat, weil es im Vereinslokal des Stadions zu Handgreiflichkeiten kam. Mario Basler war übrigens auch schon Trainer von Eintracht Trier und stand dementsprechend hier im Stadion an der Seitenlinie.

Im Moselstadion kam es in der Saison 1997/98 im DFB-Pokal zu vier Heimsiegen (Trier hatte als Amateurverein immer Heimrecht): in der 1. Runde 2:1 gegen SpVgg Unterhaching, in der 2. Runde 1:0 gegen den amtierenden UEFA-Pokal-Sieger FC Schalke 04, im Achtelfinale 2:1 gegen den amtierenden Champions-League-Sieger Borussia Dortmund, im Viertelfinale 1:0 gegen SV Waldhof Mannheim. Erst im Halbfinale verlor Eintracht Trier mit 9:10 nach Elfmeterschießen gegen den MSV Duisburg. Bei einem Sieg wäre Eintracht zum DFB-Pokalendspiel nach Berlin gegen den FC Bayern München gefahren und hätte in der darauffolgenden Saison international gespielt.

Karte

Travelers' Map is loading...
If you see this after your page is loaded completely, leafletJS files are missing.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*