Berlin im Januar 2020

Wenn Deine Bilder nicht gut genug sind, dann warst Du nicht nah genug dran.~Robert Capa

Nach einem knappen halben Jahr stand mal wieder Berlin auf der Agenda (siehe #BLEiB – BeLichtErstatter in Berlin). Zunächst einmal sollte es eigentlich wieder nach New York City gehen, aber aufgrund der Tatsache, daß wir eventuell über meinen Geburtstag im Mai dorthin reisen wollten, nahm ich von dieser Idee dann doch Abstand. Und dann galt das altbekannte Motto “Berlin geht immer!”.

Ich buchte kein Komplettpaket auf expedia.de, weil das Hotel dort nur Zimmer bis zum Donnerstag anbot. Aufgrund meines einwöchigen Urlaubs wäre eine Reise von Samstag bis Sonntag möglich gewesen. Also überlegte ich, ob ich vielleicht noch etwas an Berlin anhänge, konnte mich aber auf nichts wirklich einigen. Dresden hatte mir ja schon 2018 nicht wirklich gefallen und ansonsten hatte ich keine zündende Idee. Da ich das Hotel bereits über booking.com gebucht hatte und die Hinfahrt mit dem ICE (für 41,90 Euro in der 1. Klasse!), mußte nun noch die Rückreise organisiert werden. Letzten Endes hätte ich dann wohl doch über expedia.de buchen können, weil mein erster Gedanke, den Rückflug nicht verfallen lassen zu wollen, jetzt hinfällig geworden war, aber die Planungen hatten einen anderen Weg genommen. Also wurde schnell eine Rückfahrt mit dem ICE (auch wieder in der 1. Klasse, diesmal aber für 75,90 Euro) gekauft.

In Berlin stand generell (mal wieder) nichts auf dem Plan. Ich liebäugelte mit einem Kino-Besuch im Zoo Palast, weil ich das Kino sehr gerne mag, aber dummerweise lief zum fraglichen Zeitpunkt nichts, was mich wirklich interessierte. Lediglich am letzten Abend gab es die Vorpremiere von “Bad Boys for life”, aber vorab kaufte ich mir keine Karte und in Berlin stellte ich dann am betreffenden Tag fest, daß es nur noch Tickets für die ersten beiden Reihen gab. Also gab es keinen Kino-Besuch.

Die Wettervorhersage zeigte in den Tagen vor der Abreise Sonne und Temperaturen um die 10 Grad Celsius an. Sicherheitshalber packte ich dennoch eine Mütze und Handschuhe ein, die ich dann auch dringend brauchte, denn vor Ort waren es durchgängig unter 10 Grad und wenn man sich mehrere Stunden draußen aufhält, dann kann es durch den Wind doch schon relativ kalt werden.

Wie war Berlin nun? Mein Vorhaben, einige Spots für meine Internetseite www.wo-war-was.de zu fotografieren, konnte ich umsetzen, denn Berlin bietet genug zeitgeschichtliche Punkte. Aber der eigentliche Plan sah vor, daß ich Fotos in der blauen Stunde aufnehmen wollte. Das bietet sich im Winter ja förmlich an, weil es früher dunkel wird. Dafür mußte nur das Wetter halten, d. h. es durfte nicht regnen. Hat es in den Tagen auch nicht – zumindest nicht, während ich draußen war, obwohl die Wettervorhersage teilweise eine Regenwahrscheinlichkeit von 90% prognostizierte.

Ich stattete TimeRide einen Besuch ab. Da hatte ich erst kurz vor der Abreise entdeckt, daß es das in Berlin auch gab. Und ansonsten verbrachte ich die Abende im warmen Hotelzimmer, besuchte dreimal die Sauna des Hotels und ließ mich tagsüber weitestgehend treiben. Im Blick hatte ich stets die blaue Stunde und die Spots, die ich mir ausgeguckt hatte. Am ersten Abend war es bereits zu spät, um noch loszuziehen, weil es bereits dämmerte, als ich ankam. Es blieben also vier Abende, was vier Spots bedeutete. Da ich nicht früh aufstehen wollte, ließ ich die blaue Stunde morgens blaue Stunde sein. Für diese vier Abende hatte ich mir (natürlich) das Brandenburger Tor ausgeguckt, den Potsdamer Platz, das Bode-Museum und den Gendarmenmarkt. Und genau das habe ich auch geschafft.Und genau das habe ich auch geschafft.

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